Höckerturnier

Wilhelm-Höcker-Turnier

Das Wilhelm-Höcker-Turnier ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb im Hallenhockey. In Gedenken an den 1. Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern wird seit 1957 ein Pokalturnier der Herren ausgespielt. 1985 bekam das Turnier ein neues Gesicht und ein Damenturnier wurde etabliert. In der Sport- und Kongreßhalle in Güstrow treffen sich am vierten Wochenende im Oktober zahlreiche Teams zu einem ersten Höhepunkt in der dann noch jungen Hallensaison. Als Vorbereitungsturnier ist es bei vielen Mannschaften beliebt.

 


Veranstalter:

Das Wilhelm-Höcker-Turnier wurde von der BSG Lokomotive Güstrow ins Leben gerufen. Heute wird es vom Regionalligisten ATSV Güstrow ausgetragen.

Spielstätte:

Das Turnier wird traditionell auf den zwei Spielfeldern in der Güstrower Sport- und Kongresshalle ausgetragen. 1978 wurde dort der Betonfußboden durch ein Parkett ersetzt. Deshalb gab es keine Austragung. Bei erneuten Umbauarbeiten wurde das Turnier von 2003 bis 2005 in die Sporthalle Kessiner Straße verlegt. Seit 2006 ist dieses Großereignis wieder an die alte Spielstätte zurückgekehrt. Im Jahr 2007 fand das Turnier erstmals in zwei Hallen statt. Neben der Sport- und Kongreßhalle war auch die Sporthalle Kessiner Straße Austragungsort.

Die Gewinner des Traditionsturniers

Mit 12 Siegen haben die Damen des Plauer SV den Pokal am häufigsten gewonnen. Bei den Herren war der gastgebende ATSV Güstrow mit 18 Pokalsiegen bisher am erfolgreichsten. Dem Mariendorfer HC gelang es 2011, 2017 und 2018 als bisher einzigem Verein, sowohl das Damen- als auch das Herrenturnier zu gewinnen und beide Pokale aus der Barlachstadt zu entführen.